Unter dem Meer !

31März2015

Endlich kommt hier nun die Fortsetzung! (Kurz bevors schon wieder ab in den Flieger und Richtung Heimat geht :))

Nach Sydney ging es schon wieder mal in den Flieger, diesmal aber erstmal nur ein kurzer Sprung nach Cairns weiter im Norden von Australien und der Ort, um raus zum Great Barrier Reef zu fahren. Da das eines meiner Hauptziele für die Reise hierher war, ging es am nächsten Morgen früh raus, denn die Tour sollte gegen 7.30 starten. Wecker gestellt, die Uhr aber nicht an die neue Zeit angepasst (Australien hat in der Sommerzeit 5 verschiedene Zeitzonen!!) und da hab ich mir gerade mal ne ganze Stunde Schlaf geklaut..

Trotzdem recht motiviert und gut gelaunt gings im Regen raus aufs Meer, wo es glücklicherweise bald aufklärte, auch wenn die See etwas rau blieb - aber das hielt nur wenige davon ab ins nicht ganz so kühle Nass zu hüpfen und ums Boot zu schnorcheln, während die Ersten schon richtig unter Wasser gingen. Nach ersten Problemen ging es dann immer besser und ich dachte schon das Tauchen wird dann sicherlich auch ein Klacks - hab ja jetzt schon die ganze Zeit nur durch den Mund geatmet und bin mit Flossen durch die Gegend geplanscht - aber Pustekuchen.

Am Anfang hatte ich echt Anlaufschwierigkeiten und immer wieder das Gefühl mein Mundstück füllt sich mit Wasser und wurde bei den Einstiegsübungen im Wasser etwas unriuhig. Nach dem ganzen Probe Auf und Abtauchen, gings mit dem Ersatzteil runter und das funktionierte dann auch ganz gut - ob es wirklich am Mundstück oder nur an mir lag weiß ich nicht, aber ich bin echt froh, dass es doch noch weiter runter ging! Es war eine super Erfahrung, wenn ich auch die ganze Zeit über nicht so richtig entspannen konnte, war es fantastisch so weit unter der Wasseroberfläche zwischen den ganzen Fischen und Korallen herumzutauchen! :)

Fotobeweise gibt es mal wieder leider nicht so richtig, weil ich keine wasserfeste Kamera dabei hatte, aber von über dem Wasser hab ich immerhin was:

soo blau Fahrt im Glassbodenboot zum Einstieg

Neben Nemo und allerlei anderer bunter Fische, bekam ich dann auch meine erste Schildkröte in freier Wildbahn zu Gesicht!! So cool! Und da sollten dann beim nächsten Stopp noch ein paar weitere folgen... :)

das wird natürlich zu Hause eingerahmt ;)

Küss sie doch

30März2015

Von Melbourne ging es dann, wie schon mal erwähnt, Richtung Sydney und zwei Tagen Müdigkeit und viel Lauferei.

Ich habe echt jetzt schon das Gefühl, diese Art von einem Ort zum anderen zu springen, ist wirklich viel anstregender und ich bin konstant abends wirklich fertig und kaum zu gebrauchen. Aber erstmal war ich wieder etwas blauäugig und dachte, es wäre ja super spontan jemandem am wohl beliebtesten Strand Sydneys zu treffen, ohne wirklich was auszumachen und irgendwie eine sichere Möglichkeit haben, nochmal in Kontakt zu treten. Aber es hat nach einigem Gesuche und mehr oder weniger funktionierendem öffentlichen Internet wirklich geklappt!!

Und so ging es zu dritt entlang des Bondi Beach nach Bronte und es gab viel blaues Wasser, Surfer und Felsformationen zu bewundern und erklimmen!

Bondi Beach (als er schon wieder leerer war)Tamarama Beach (glaube ich..)

Am nächsten Tag dann eigentlich alleine unterwegs zum Opernhaus und Botanischen Garten, traf ich zwei Mädels von der Great Ocean Road wieder und wir beobachteten zu dritt eine wahnsinnig unspannende Hochzeit und deren langwierigen, wirklich sehr unorganisierten Aufbau (da denkt man glatt, das wäre vielleicht noch eine Idee, denn besser als die könnte ich das allemal)

     Sydney Opera House und die Harbour Bridge! müdes Ich davor uuund natürlich die Hochzeitsgesellschaft

[Fortsetzung folgt]

Ocean Avenue

29März2015

- oder auch Great Ocean Road genannt, war mein erster großer Trip in Australien und es hat sich echt gelohnt! :)

Zusammen mit Tim, den ich noch in Napier kennegelernt hatte und Vincent, der uns hier über eine Anzeige gefunden hat, ging es nach einem sehr heißen Tag in Melbourne für mich, die aus Neuseeland die letzten Tage kaum Sonne gewohnt war, in unserem niegelnagel neuem Mietwagen los.

Gut, ganz neu war der jetzt auch nicht, aber um einiges moderner als von so einem Billigverleih erwartet! Auch die Zeltklapptechnik ist schon irgendwie beeindruckend, wenn auch verbesserungswürdig, aber es hat seinen Zweck getan.

tadaa

Nach leicht stressigem Anfang (40 Minuten in einer 10 Minuten Parkzone auf die Jungs warten, während mir eine Verkäuferin ganz bestimmt schiefe Blicke zuwirft..) ging es voll bepackt und voller Elan los. Die ersten Aussichtspunkte wurden abgearbeitet, die ersten Schlafplätze überlegt und bevor wir uns versahen fing es schon an dunkel zu werden. Mitten im Nirgendwo standen wir nun - aber Campen war strengstens verboten oder nur mit Handgepäck möglich, wir hatten unser Zelt nun aber auf dem Autodach und konnten das nicht mal eben durch die Absperrung tragen, also wieder zurück und teuer Geld fürs Zelten im Regen hingeblättert. So war es uns aber dann doch langsam allen lieber, denn immerhin gabs auch warme Duschen und eine überdachte Küche mit 3 Spülbecken, damit wir auch alle was zu tun haben.

Die nächsten Tage wurde es immer besser, wir wussten, besser vorraus zu planen und hatten kaum Regen mehr. Außerdem gab es Koalas, Wallabies und Kängurus zu bewundern, neben dem alltäglichen bunten Federvieh, dass hier überall durch die Gegend fliegt :) (von dem ich aber noch keine Bilder hab)

Vogel! Koala! Fotoshooting in den Grampians

 Es hat wirklich suuper Spaß gemacht, auch wenns teilweise schrecklich kalt im Zelt wurde, aber wir habens alle überlebt (und unsere Zehen auch gerade so).

Where Is The Good In Goodbye?

28März2015

Rückblick:

Die letzte Woche in Neuseeland ist angebrochen und das ist ein wirklich komisches Gefühl. Noch kann ich es mir nicht so richtig vorstellen und der tatsächliche Heimflug ist ja schon noch ein bisschen länger hin, aber es rückt alles immer näher.

Das ist natürlich auch ziemlich schön, denn ich freue mich auf jedenfall alle wiederzusehen und Geschichten auszutauschen und einfach wieder zu wissen, dass man immer jemanden zur Seite hat - und das nicht allzu weit weg.

Aber es ist auch der erste riesige Abschied von tollen Orten und Erinnerungen, die man so schnell nicht wiederholen kann und Leuten, die man wahrscheinlich so bald nicht wiedersehen wird.

Bevor es aber wirklich so weit ist, geht es nochmal auf die Coromandel Peninsula, zu Cathedral Cove und Hot Water Beach und dann gabs natürlich noch Zyklon Pam.

Nachdem ich mich von Jessi und Gwen fürs Erste verabschiedete, ging es schnell nochmal in den Bus nach Thames, einem kleinen Ort am Anfang der Coromandel Peninsula. In Thames gibt es eigentlich nicht sonderlich viel zu sehen, aber da ich den Bus sowieso hätte wechseln müssen, dachte ich, ich lege noch eine Nacht Pause ein. Zufälligerweise habe ich mir dann wohl einen der wenigen aktiven Tage des Ortes ausgesucht und am nächsten Morgen gab es nicht nur einen Bauermarkt, sondern auch die Einleitung des "Heritage" Festes mit Umzug, schlechter Livemusik und allerlei Fressbuden.

Thameser Strand

Beim Umzug gab es interessanterweise nicht nur alte Autos zu bewundern, sondern auch seltsam aus der Reihe tanzende geschmückte Wagen, mit verkleideten Ortsansässigen - so ersetzen die sich wohl unseren Karneval. Es gab Mickey Maus und einfache bunte Perücken und manch ein Wagen spritzte die Zuschauer mit Wasser voll, wirklich irgendwie skurril und unerwartet :D

Dann ging es aber auch schon weiter auf die Halbinsel und mithilfe einer netten Busbekanntschaft, kam ich ohne großes Hin und Her in den kleinen Ort, in den der Bus nicht fährt und ich eigentlich wollte :) Hahei Beach ist wohl einer der besten Orte, um bei Sonnenschein das Meer zu genießen und hat zwei Attraktionen mehr oder weniger um die Ecke. Deshalb hatte ich mir auch schön Zeit eingeplant und hoffte auf die dazugehörige Sonne, bis ich von Zyklon Pam und ihren Ausschweifungen auf den bisher erreichten Insel hörte...Richtig schlimm wurde es bei uns aber zum Glück nicht und so nutzte ich den ersten Tag bei Schauern und Wind noch, um einen Ausflug zu machen, da es hieß ab jetzt wirds nur noch schlimmer und saß Tag 2 bei besserem Wetter hauptsächlich drinnen, weil ich noch ein bisschen was zu planen hatte.

Cathedral Cove, die Erste Cathedral Cove, die Zweite (wenn auch nicht mehr Cathedral Cove selbst)

Wieder ergab sich eine perfekte Mitfahrgelegenheit und sogar noch ein kurzer Abstecher zu Attraktion Nummer 2 - dem Hot Water Beach. Eigentlich kann man dort seine eigene Badewanne bauen und mit Schaufel bepackt nach dem warmen Wasser suchen, aber da hatte uns Pam dann doch noch einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn dank zu hohen Wellen war der eigentliche Warmwasserbereich nicht zugänglich. Schön wars dort trotzdem und so hatten wir eben noch einmal Strand, bevor es zurück in die Stadt ging.

Die Wellen in Hahei nach Pam

Die letzten Tage in Auckland waren (bis auf St. Patrick's Day am 17.03.) für mich recht ruhig. Es gab viel und billiges Sushi, Essen am Hafen und eine Wanderung zu Mt. Eden bevor ich mich mit Bauchschmerzen (ja, wirklich! Ich weiß immer noch nicht warum genau, das billige Suhsi hat wenn dann nur mich getroffen..) von Neuseeland verabschieden musste.

Mt. Eden und die Skyline von Auckland so weit ist das also.. Abendessensunterhaltung eine letzte heiße Schokolade mit Live Jazz im Hintergrund :) Bye, Bye NZ..

Jetzt sitze ich schon in Sydney (es kommt noch ein Eintrag über die Zeit bisher!) und kriegs teilweise immernoch nicht so richtig auf die Reihe, dass ich nicht mehr in Neuseeland bin. Aber ich freue mich auch immer mehr auf Zuhause :)

Auf ein baldiges Wiedersehen!!

Rollin'

13März2015

    Spontan hatte sich im Hostel eine gemeinsame Tour in den Weiten Norden bis hoch zur Spitze der Nordinsel ergeben und ich war super glücklich am Ende nochmal einen Mini-Roadtrip mit Freunden zu machen :)

Voll motiviert (so fern man das um halb 8 so sein kann..) ging es mit zwei Mädels aus Singapur raus aus Auckland und rein in verwirrende Navi-Erklärungen, lokale Hupkonzerte zu unseren Ehren und Kaffeepfützen.

Alles halb so schlimm, dachten wir sobald wir es endlich auf den richtigen "Highway" geschafft hatten, oder war es wirklich der richtige? - Nochmal schnell runter von der Straße und überprüfen, dachten wir uns und blieben plötzlich stehen.. Der Motor wollte nicht mehr, wir steckten halb auf einem der zum Glück ausnahmsweise zwei Fahrstreifen und kamen nicht mehr weiter. Dank netten Helfern bekamen wir den Wagen dann von der Straße runter und zu einem Mechaniker, der uns nach Mittagspause und Inspektion mitteilte, dass der Wagen nicht mehr zu gebrauchen sei - außer Gwen wolle 2000-3000 Dollar investieren. Wollte sie nicht und so ging es auf den nächstgelegenen Schrottplatz.

Dort angekommen und unsere Geschichte erzählt, fiel dem Besitzer unglaublicherweise ein, dass ein Bekannter gerade einen Wagen verkaufen will und nach einigem hin und her saßen wir plötzlich im Roastrip-Auto Nummer 2 auf dem Weg Richtung Norden, wo es kurz vorher noch zurück nach Auckland gehen sollte.

Ausblick in die Bay of Islands bei PaihiaEndlich am Cape Reinga, wo zwei Meere aufeinander treffen! :)- und plötzlich: Dünen

Es hat sich aber alles wirklich sowas von gelohnt und ich bin froh, dass Gwen so spontan auf ein neues Auto gesetzt hat, denn obwohl wir einmal kurz befürchteten, dass wieder die Kühlung spinnt, erklärte sich dann doch alles und wir konnten weiter fahren. Es gab nur noch ein vergessenes Portemonnaie auf dem Weg zurück, aber letztenendes ist alles gut ausgegangen - und ich saß auch mal wieder am Steuer!! :) Es war sooo schön mal wieder zu fahren und es hat richtig Spaß gemacht, gerade so eine lange Strecke zurückzulegen.

Erschöpft und glücklich kamen wir wieder im Hostel an, wo wir nach einer Nacht im Auto endlich wieder anständig schlafen konnten.

Whispers in the Dark

11März2015

Hallihallo :)

Noch am Ankunftsabend in Auckland, ging es für mich auf die Mission Konzert finden!

Noch immer etwas aufgekratzt und irgendwie nervös gab es erst nen schnellen Burger, bevor ich mich auf den "komplizierten" Weg machte. Mir war zwar von vorneherein klar, dass es nicht besonders weit ist, da hab ich beim Hostel buchen extra nach geguckt, aber dass es dann so nah und so einfach wäre, habe ich nicht erwartet :D

Ich kam auf jeden fall rechtzeitig an und konnte noch die Atmosphäre in mir aufnehmen, bevor dann das Licht ausging und die Musik an :)

Das Ganze war nämlich in einer Art Zirkuszelt und tatsächlich fand kurz davor anscheinend noch ein Artisten-Zirkus darin statt. Noch kleiner als erwartet und sogar bestuhlt, was mich etwas überraschte und ich auch nach wie vor nicht für die beste Wahl für Konzerte halte, egal wie leise, aber sonst war es sehr schön. Hier ein paar Bilder der Mini-Bühne, des "Paradiso Spiegeltents" und von PHOX :

 

nicht von mir gemacht, aber ein ganz guter Eindruck :) und ein Band-Bild - wirklich, wirklich lohnenswert mal reinzuhören!! (für die meisten von euch auf jedenfall ;) )

Die Tage danach waren eher eriegnislos und unergiebig, so hab ich auch eigentlich nichts weiter von Auckland gesehen, was ich mir für den nächsten Tag dann aber fest vornahm - also ging es ab zu Rangitoto, einem der 50 Vulkane in und um Auckland. Rangitoto bedeutet so viel wie Blutregen, was ich noch von Tim gelernt hatte und wurde von den Maori benannt, die vor etwa 900 Jahren Zeuge des jüngsten Ausbruchs der Gegend wurden.

Auckland  

Über Lava-Geröllfelder und durch dünnbewachsenen Busch lief ich nach Fährüberfahrt also mal wieder einen Hügel hoch, was zwar nicht besonders lang war, aber sooo warm! Schöne Aussichten gab es aber und eine etwas spezielle Tour durch eine der Lavahöhlen - ohne Lichtquelle außer meiner halb funktionsfähigen Strinlampe und dem etwas mulmigen Gefühl, dass jederzeit irgendetwas über meine Sandalen krabbeln könnte...tats natürlich nicht und es war schon ziemlich cool - mit dem Licht am Ende des Tunnels vor Augen zumindest :DRangitotoin den Lava Höhlen :)

 

 

History Lesson*

06März2015

Bevor ich Napier endgültig verlasse, muss noch das Event der Stadt angesprochen werden: das Art Deco Festival.

Hatte ich schonmal erwähnt, dass Napier vorallem wegen den noch vorhandenen Art Deco Gebäuden bekannt ist? Wenn nein nochmal ganz kurz: In den 1930ern gab es ein ziemlich starkes Erdbeben in der Gegend und Vieles musste neu aufgebaut werden, da damals gerade Art Deco besonders beliebt war, eben in diesem Stil und das blieb dann teilweise bis heute bestehen.

Im Hostel war das ganze Wochenende schon seit Monaten ausgebucht und es riefen immer wieder Leute dafür an. Daher waren wir auch schon gespannt, wie das sonst so ruhige Napier sich in der Zeit verändern würde. Zwar waren wir letzten Endes gar nicht so viel unterwegs, doch den einen Abend waren die Straßen wirklich überraschend belebt - und das um halb 10 Uhr abends!!

  Jazz in der Soundshell

Dann hieß es wieder Abschied nehmen, auf in den Bus und Richtung Regen..Das Wetter besserte sich allerdings die nächsten Tage wieder und ich konnte Taupo etwas erkunden. Generell muss ich sagen finde ich es ist nicht der schönste Ort in Neuseeland - klar, großer See ist was ganz cooles, aber drumherum sind zumindest direkt in der Stadt sooo viele Motels und Hotels und was nicht alles, dass es kein so richtig schönes Flair gibt.

Huka Falls  so klares, blaues Wasser!

Daher war ich dann auch ganz froh, als mein Handy eines Tages klingelte und ein neuer WWOOF Host mich zu sich einlud. Kurz darauf hieß es also wieder zurück in den Bus - und diesmal für einen ganzen Tag, denn es ging von der Mitte der Nordinsel, hoch in den Norden nach Whananaki!

Ich habe nun also eine Woche bei Tim und Diane gewwooft und es war genau das, was ich gebraucht habe. So kurz vor Schluss denkt man doch immer öfter an Zuhause und es war wirklich schön dann so einen heimiligen Platz zu finden, mit so netten Leuten!

Tim ist ein Maori und für ihn ist es besonders wichtig den Wwoofern seine Kultur und Geschichte mitzugeben - da ist die Arbeit zweitrangig. Ich habe so viele Geschichten mitbekommen, sei es über die Ankunft der Maori in Neuseeland oder auch sein Privatleben und so viele wunderbare Plätze zu sehen gekriegt, die alle irgendwie mit seiner Familie und Vorfahren zusammenhängen. Es war wirklich eine tolle Zeit und vielleicht schreibe ich bald mal einen Eintrag über alles woran ich mich noch erinnere (ich habe zum Glück auch Fotos von seinen Skizzen ;))

  Riesenaale füttern... ein Tag am Strand (ab jetzt fast immer mit dabei: das Sandkorn) Whangarei Falls  aus dem weg ins paradies Reevers die hinterherkriechede Plonki am Horizont sieht man die die längste Fußbrücke der Südhalbkugel die längste Fußbrücke der Südhalbkugel

Mittlerweile musste ich mich allerdings von den beiden verabschieden und sitze wieder in einem Dorm. Auckland ist so anders nach all den kleinen Städtchen und Orten, in denen ich die letzte Zeit war und ich bin nach dem ersten Eindruck etwas eingeschüchtert von den ganzen Menschen und allem drumherum, aber ich glaube es ist auch einfach dieses etwas drückende Gefühl, dass bald alles vorbei ist und die Zeit igendwie davon läuft..

Nach diesem recht bedrückendem Ende noch ein paar schöne Bilder! ;)

   uhhh ahhhh coool Tim's neuer

Bis bald!

 

Sportfreunde [Dieme]

08Feb2015

Ohja, heute gehts um Sport! Wer hätts gedacht, aber ich habe tatsächlich von 3 Sportereignissen zu berichten (von denen ich zwar zwei nicht selbst ausgeführt habe, aber wen interessiert das schon?)

Sport Nr.1 : Reiten

Da die Besitzerin des Hostels in dem ich arbeite, auch Ausritte in und um Napier anbietet, hieß es schon von vorneherein, dass wir auch einmal dazu die Chance bekommen sollten. Im Verlaufe der ersten Wochen war sie dann aber immer so beschäftigt, dass ich nicht mehr damit rechnete, meine immer noch gut im Gedächtnis gebliebene Sylvester-erfahrung mit einem ausgewachsenen Pferd zu wiederholen ;) Aber dann kam die Nachricht, wir sollten uns auf ein Datum einigen und los ging der wilde Ritt...oder eben nicht, denn natürlcih spazierten wir eigentlich nur etwas über Stock und Stein, was hier in Napier mit Strand gleichzusetzen ist :)

Da ich so ziemlich gar keine Erfahrung mit Pferden habe, Verena immerhin schon früher geritten ist und die Einzige der Anderen war, die auch Lust hatte mitzukommen, bekam ich das ruhigste und netteste Pferd, das aber trotzdem nicht so wirklich da hin wollte, wo es hin sollte.

Immerhin hat Nugget mich aber auch nicht abgeworfen.

    ab durch den Fluss

Sport Nr.2 : American Football

Hier in Neuseeland mal zu einer anständigen Zeit, um sich mal das Superbowl Finale anzusehen, das ja bei uns immer bis in die frühen Morgenstunden läuft und hier zur perfekten Zeit, um den Tag rumzukriegen und eben auch mal zu wissen, wovon da immer geredet wird. Sehr unterhaltsam und ein recht spannendes Spiel, auch wenn es nur via Laptop geguckt wurde, da kein Sender und kein Pub alles ausstrahlte. Ohne Ton macht das Ganze ja auch keinen Spaß..

 

Sport Nr.3 : Cricket

Weiß irgendjemand von euch wie Cricket gespielt wird und wie wahsinnig lange so was dauert?! Also ich hatte keine Ahnung bis ich dann plötzlich mittendrin war und für einen Tag einen Job als Sicherheitsmensch bei einem Spiel der Blackcaps (Cricket Gegenstück zu den All Blacks) gegen Pakistan hatte.

Von 2 Uhr mittags bis etwa halb 10 ging das Spiel, wir Mitarbeiter dürfen natürlich noch etwas länger an dem ganzen Spaß teilhaben und so war ich fast 10 Stunden auf den Beinen. Und das meine ich wortwörtlich - 10 Stunden stehen!

Spaß hat es allerdings wirklich gemacht, denn auch, wenn ich eigentlich das begeisterte Publikum unter Beobachtung haben sollte, verwendete ich anfangs die meiste Energie auf das Verstehen des Spiels. Ich hatte auch wirklich einen tollen Platz dafür zugeteilt bekommen und konnte alles unversperrt betrachten und nach und nach wusste ich wofür gejubelt wird und wurde tatsächlich auch angesteckt. Wäre das alles nicht so furchtbar langwierig, würde ich sogar sagen, dass ich mir Cricket generell gerne ansehen werde, aber 1. würde ich ganz bestimmt zuhause kein Spiel aushalten ohne einzuschlafen oder doch umzuschalten und 2. Geld ausgeben muss ich dafür dann auch nicht unbedingt. Aber so lange ich die bin, die etwas dabei verdient ausgesprochen gerne!

Das war nur leider erstmal eine einmalige Sache, aber vielleicht ergibt sich ja doch noch einmal die Gelgenheit.

nicht meine Aussicht, aber ein Blick ins Stadion (ich war näher dran! :))

Sport Nr. 4 : Strandspazieren :)

Heute ging es dann endlich auf den schon lange geplanten "Mitarbeiterausflug"! Cape Kidnappers war das Ziel und nach morgendlichem Betten machen und Putzen durften wir uns bis 7 Uhr abends mal alle zusammen frei nehmen (also Emmi, Katrin und ich, denn mittlerweile war Verena, die 4. im Bunde, spontan einem Jobangebot gefolgt und hatte uns verlassen..) Vor dem angeblichen 5 Stunden Marsch am Strand entlang, hieß es erstmal 40 Minuten bis zur Autovermietung und dann konnte unser Mini-Roadtrip schon beginnen.

5 Stunden brauchten wir dann glücklicherweise nicht, denn wie so oft kamen ein paar freundliche Neuseeländer vorbei, die uns auf ihrer Ladefläche mitnahmen und uns einen (wenn auch kleinen Teil der Strecke) erpsparten. Und dann roch man es schon: die kleine Basstölpel-Kolonie am ersten Ende des Weges. Könnt ihr euch noch daran erinnern, dass es im Abel Tasman Park diese künstlichen Tiere gab, um auch dort eine Kolonie anzusiedeln? Hier gibt es die schon und es wird momentan auch schön genistet und der Nachwuchs gepflegt.

eine kleine der mysteriöse Fall des gestrandeten Motorrads...

Anstatt dann weiter zur größeren Kolonie und ans "richtige" Ende des Capes zu laufen (es wäre bergauf gegangen...) entschlossen wir uns früher zurückzugehen und dafür noch auf den Te Mata Gipfel, von dem man eine super Aussicht auf die Hawke's Bay hat und auf den man einfach mal hochfahren kann ;)

(Auf dem Rückweg am Strand gabs dann auch noch mal einen Ride auf der Ladefläche, diesmal aber mit gefühlt 20 anderen Menschen, was verdammt eng wurde und bei so manchem Steinhaufen, durch den wir fahren mussten, waren wir kurz davor umzukippen und ich hätte nicht mehr nach Deutschland zurückfliegen müssen)

etwa die Hälfte der auf den Truck geladenen Touris beim Angler beobachten Te Mata Peak Panorama Paraglider

Sonst verging der letzte Monat wieder wahnsinnig schnell, auch wenn nicht sonderlich viel passiert ist. Das Hostel wird momentan gestrichen und Everett wäre bestimmt stolz auf mein Ausfedern und dann kommen bald hoffentlich auch neue Außenmöbel und es wird wieder etwas gemütlicher hier.

fleißige Handwerker

Außerdem gab es einen "Deutschen Abend" mit allen Mitarbeitern und wir haben uns an Kässpätzlen mit Röstzwiebeln versucht, was auch ein ziemlicher Erfolg war!

mhmm :) und zum Schluss: Banoffee-Kuchen vom deutschen Jamie Oliver

Damit wünsche ich euch einen guten Appetit! Bis bald :)

Uptown Funk

06Jan2015

Frohes neues Jahr euch allen! :)

Ich hoffe ihr habt die Feiertage gut überstanden und nicht allzu viel gefuttert ;)

Bei mir war es schon hart an der Grenze, denn natürlich (und glücklicherweise) haben wir trotz mehr und mehr ungeplanter Anfragen fürs Weihnachtsgrillen letztenendes doch viel zu viel Essen gekauft und so blieb wenigstens diese "Tradition" erhalten. Nach Planung und Großeinkauf am 24. gab es erstmal eine weihnachtliche $5-Pizza, bevor es dann am nächsten Tag dann etwas feierlicher wurde. Mit 19 Leuten ging es vollbepackt Richtung Strand und zu den kostenlosen öffentlichen Grillplätzen, wo dann direkt losgelegt wurde Burger und Würstchen zu braten. Es war viel und gut und sehr lustig. Um etwas mehr Atmosphäre zu bekommen, hatten wir zuvor noch englische Christmas-Cracker und Zuckerstangen für jeden besorgt, die dann nach dem Schmaus verteilt und geknackt wurden.

In den Crackern ist immer eine Papierkrone, ein mehr oder weniger lustiger Witz und irgendein kleines Geschenk - nichts besonderes, aber ganz witzig, vorallem wenn man irgendwann bemerkt, dass man immernoch mit Krone auf dem Kopf rumrennt..

   BBQ :))

Die folgenden Tage fing fing die Suche nach Arbeit an, genauso wie die "Arbeit" im Hostel, durch die ich mir das Geld für die Übernachtungen spare. Es ist alles recht entspannt, da das Hostel gewissermaßen von uns Backpackern geführt wird und die Besitzer nur selten vorbeikommen oder nachhören wie es so läuft. Es gab allerdings auch schon wieder einen unangenehmen plötzlichen Rauswurf, der nicht wirklich gerechtfertigt war, aber er hat glücklicherweise eine neue Stelle finden können.

Mit den anderen hier verstehe ich mich auch super gut und es gibt immer wieder Nächte am Strand oder einfach im Hof des Hostels, bei denen man auf einmal merkt, wie spät es doch geworden ist.

So war Silvester zunächst auch wirklich ein toller Start ins neue Jahr - es gab Wraps nach einem "Familienrezept" und den allseits beliebten Apple Crumble und dann gings -wie soll es anders sein?- an den Strand :) Es gab ein kleines Lagerfeuer und nach einem etwas verwirrten Countdown und den ersten Neujahrsglückwünschen, fing dann auch das Feuerwerk der Stadt an! Trotz kurzer Pausen zwischen manchen Raketen, war es besser und länger als ich erwartet hätte.

  Feuerwerk in bester Qualität

Auch zwischenzeitlicher Regen hielt uns nicht davon ab, nach kurzem Stopp im Hostel, für den Sonnenaufgang zurück an den Strand zu gehen, auch wenn die Gruppe mittlerweile geschrumpft war. Der Morgen nahm dann allerdings eine ärgerliche Wendung und endete bei der Polizei, weil jemand zweien aus der Gruppe Handy und Laptop geklaut hatte..Jetzt muss abgewartet werden, ob mit Seriennummer etc. alles wieder zurückgeholt werden kann.

Mittlerweile ist so etwas wie Alltag eingekehrt und es wird gespielt, ins Kino gegangen und frustrierende Puzzle gebaut.

  Donut zum Selbstbefüllen :) ...

Alles in allem gefällt es mir wirklich gut hier und ich fühle mich echt wohl :) Napier ist auch eine schöne Stadt, vorallem bekannt wegen einigen Gebäuden im Artdeco Stil, die immernoch erhalten sind. So kommt es auch eigentlich täglich vor, dass man einen Oldtimer vorbeifahren sieht (oder hört) der Touristen durch die Stadt kutschiert. Und ann ist da natürlich der Strand! :)) Zwar kein Sand und man muss mit den Strömungen aufpassen, aber es dauert ungefähr eine Minute bis man da ist und was gibts besseres?!

Hafen-Panorama vom Bluff Hill

Ich hoffe euch gehts gut :)

Bis bald!

P.S.: Beim letzten Eintrag gibts noch ein paar neue Bilder vom Jetboot etc.

Have Yourself A Merry Little Christmas

24Dez2014

Geschafft! Ein Blogeintrag gar nicht mal so spät nach den letzten. Damit sind wir jetzt sicher an einem Punkt, an dem es eigentlich kaum einen mehr interessiert ;)

Der Sommer ist mittlerweile endlich angekommen und die letzten Tage waren einfach super sonnig und schön warm mit leichter Brise :)

Vor etwa einer Woche sah das allerdings noch anders aus, denn in New Plymouth war es hauptsächlich grau mit Nieselregen. Doch es ist ein ganz schönes Städtchen direkt am Meer mit interessantem Museum unter anderem über die Geschichte der Maori und aktuell einer kleinen Sonderausstellung über Computerspiele und deren Designer. Außerdem fing kurz bevor ich ankam das Festival of Lights im nahe gelegenen Pukekura Park an, das sich noch bis in den Januar hinziehen wird. Der ganze Park ist voller Lichterketten und Lichtinstallationen, was echt ganz cool gemacht wurde und mich und ein paar andere gleich zwei Abende hintereinander raus in den Regen lockte. Da es aber wirklich ganz sanfter Niesel war, machte er die Stimmung fast noch etwas mystischer, da die Lichter sich etwas darin brachen. Gerade der goldene Baum wirkte noch etwas märchenhafter, was auf meinen Fotos leider nicht so wirklich zu sehen ist..

Nahe New Plymouth liegt dann noch Mount Taranaki, ein weiterer ruhender Vulkan, der jederzeit wieder loslegen könnte. Da ich erstmal genug von langen Wanderungen habe, entschied ich mich dazu, keine 8 Stunden Tour zu unternehmen, sondern begnügte mich mit ein paar kleineren Rundgängen und langen Pausen, um die spärlichen Sonnenstrahlen zu genießen :) Viel vom Berg zu sehen war leider nicht, da zumindest die Spitze eigentlich die ganze Zeit noch in den Wolken hing, aber ich hatte immerhin die besseren Stunden vom Tag erwischt (wenn das auch hieß früh aufzustehen..).

Nun hieß es Hallo Whanganui! - wo ich nach erstem Frust, weil das Hostel weiter entfernt lag als gedacht, plötzlich von einem älteren, super freundlichen Ehepaar angesprochen und mitgenommen wurde :) Ihr Sohn sei nämlich gerade selbst auf Reisen und als sie mich mit meinem Backpack durch die Stadt laufen sahen, mussten sie an ihn denken und hielten an. Wirklich sehr nett und so ersparte ich mir 25 Minuten bei mittlerweile praller Sonne.

Im Hostel traf ich dann wieder auf bekannte Gesichter und so ging es zu dritt zum Rivermarket am Fluss. Dort gab es dann allerlei Köstlichkeiten und Gedöns, genau wie am Tag danach, denn es war „Weihnachtsmarkt“. Wirklich weihnachtlich ging es zwar nicht zu, aber es gab etwas Livemusik und Ponyreiten und eine Menge Leute!!

Nach einigem Hin und Her ergab sich für den nächsten Morgen dann die Möglichkeit zur „Bridge to Nowhere“ zu fahren, die in den 1930ern für die anwohnenden Farmer gebaut wurde, die sich aber zu diesem Zeitpunkt schon nach und nach aus dem nicht wirklich fürs Farmen geeigneten Land verabschiedeten. So führt die Brücke mittlerweile sozusagen ins „Nichts“, denn auf beiden Seiten gibt es nur Wanderwege zu ihr hin und selbst diese sind kaum zu erreichen.

Wir mussten nämlich eine Tour mit Jetboot buchen, um überhaupt dorthin zu gelangen! Schrecklich! Aber man gönnt sich sonst ja nichts..

  Bridge to Nowhere Zwischenstopp bei einer marae, einer zeremoniellen Stätte der Maori katholische Maori-Kirche... ...inklusive Krippe. Es gab auch ein Bild von Maria mit kleinem Jesus als Maori!

Und nun zur Überschrift: Frohe Weihnachten euch allen!! :) Ich hoffe, ihr habt eine schöne Zeit und natürlich auch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ich bin nun also in Napier, wo ich die nächsten zwei Monate verbringen und hoffentlich arbeiten werde – und natürlich Weihnachten am Strand feiern :) Es fühlt sich hier zwar wirklich nicht nach Weihnachten an, aber es ist ja auch so einfach schön am Strand zu grillen und es wird bestimmt lustig mit all den Leuten hier.

 

Also nochmal tausend Grüße und ein tolles Fest! Bis demnächst im neuen Jahr!!!

 

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